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Pfadi „Löwenburg“: „Fernab von Mamis Rockzipfel“ |
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Aufgeräumte Stimmung trotz teils regnerischen Lagertagen.
Walter Brunner
Für den Elternbesuchstag war der Lagerplatz der Pfadi Löwenburg aus Zuzwil im bernischen Schwarzenburg nahe dem Sensegraben sauber herausgeputzt worden.

Mit gemischten Gefühlen nahmen vergangenen Montag die Pfaderinnen und Pfader aus Zuzwil die Reise ins Lager in Angriff. Auf dem Bahnhof Wil wurden sie nämlich bereits von einem Kantonspolizisten abgefangen und gebeten, bei der Fahndung nach Mafiamitgliedern mitzuhelfen. Den Auftrag nahm man gerne an und dislozierte dann per Bahn ins Bernbiet. Auf dem Polizeiposten Schwarzenburg gab die Pfadigruppe Löwenburg Mitte Woche ihren Zwischenbericht über die Fahnungserfolge ab und erfuhr einiges mehr über die Arbeit der Polizei.
Durchzogenes Wetter Wegen des durchzogenen Wetters der letzten Woche war manch einer froh gewesen, nicht nur kurze Hosen oder kurzärmlige Shirts eingepackt zu haben. Und obwohl man während der ersten Lagerwoche einigen Regen hatte in Kauf nehmen müssen, verwandelte sich der gut gewählte Lagerplatz am Waldrand nicht gerade in einen Sumpf. Die aufgeräumte Stimmung im Camp jedenfalls zeigte, dass die Leiterinnen und Leiter einmal mehr ein erlebnisreiches Lager vorbereitet hatten.
Besuchstag Für den sonntäglichen Besuchstag war der Weg vom Bahnhof zum Zeltdorf mit farbigen Ballonen gekennzeichnet. Wer mit dem Auto anreiste, fand neben dem Clubhaus der Schwarzenburger Hornusser einen reservierten Parkplatz vor. Den zahlreich aufmarschierten Eltern und Angehörigen servierte Köchin Seraina Zeller Älplermakronen und Apfelmus, zum Dessert ein Stück Kuchen und Kaffee. Einen Teil der Kalorien verbrannten die sportlichen Besucher im anschliessenden Volleyball-Spiel wieder.
Sich einordnen und Verantwortung tragen Ein Lager zu organisieren und vorzubereiten ist Arbeit, in der Pfadi Teamarbeit. Leiterinnen und Leiter setzen ihre Freizeit dafür ein, den Pfadinachwuchs zu fördern. Sie übernehmen Verantwortung und sorgen dafür, dass sich ihre Schützlinge auch fernab von Mamis Rockzipfel wohl fühlen und Gemeinschaft in einem positiven Geist erleben dürfen. Wenn auch hin und wieder ein Kind in irgendeiner Form an seine Grenzen stösst, sind solche Lager neben der Lebensschulung immer wieder Anlass dafür, auch Jahre danach Höhepunkte und gemeinsame Reminiszenzen wieder aufleben zu lassen. Dafür gehört den Verantwortlichen der gebührende Dank.

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. Juli 2009 um 17:26 Uhr |